Konservative Therapie

Konservative Therapie


In der Medizin bezeichnet die konservative Therapie ein Behandlungsart ohne Operation. Statt chirurgischer Eingriffe kommen Medikamente und physikalische Behandlungen (z .B. Physiotherapie) zum Einsatz. Welche Art von Therapie geeignet ist, hängt von der Erkrankung und dem Schweregrad ab. Steht dies fest, kann gemeinsam mit Ihnen und unserem behandelnden Arzt der Praxis Heide- Chirurgie Soltau ein individueller Behandlungsplan erstellt werden.

Beispiele der Erkrankungen, die in der Praxis Heide- Chirurgie Soltau konservativ behandelt werden können, führen wir im Folgenden auf.

Arthrose


Bei der Arthrose (ugs. „Gelenkverschleiß“) handelt es sich um eine Gelenkerkrankung, bei der die Knorpelstruktur geschädigt ist. Die Gelenke in Hüfte, Schulter, Knie, Wirbelsäule, Hand und Fuß sind aufgrund ihrer hohen Belastung häufig betroffen. Die ersten Anzeichen einer Arthrose sind Anlauf- und Belastungsschmerz und Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenks. Später folgen eine Gelenkverdickung und Ruheschmerz. Während der aktivierten (entzündeten) Arthrose treten Überwärmung, Rötung und Dauerschmerz auf. Ob eine Arthrose vorliegt, kann anhand einer Anamnese, einer körperlichen Untersuchung und bildgebender Verfahren festgestellt werden. Das Ziel der konservativen Behandlung bei Arthrose ist die Gelenke wieder beweglicher zu machen, die Schmerzlinderung und die Entzündungshemmung.

Tennisellenbogen


Ein Tennisellenbogen (oder Tennisarm) bezeichnet einen Schmerzzustand, der durch eine Überreizung der Muskeln und Sehnen am Ober- und Unterarm ausgelöst wird. Eine Überreizung kommt durch alltägliche oder berufliche Dauerbelastung zustande. Bemerkbar macht sich ein Tennisellenbogen durch Schmerzen, die bis in die Hand ausstrahlen können. Ist die Muskulatur im betroffenen Bereich entzündet, ist die darüberliegende Haut überwärmt und gerötet. Eine Behandlung der Sehnenerkrankung erfolgt zunächst konservativ, z. B. mit Salbenverbänden und/ oder entzündungshemmenden Schmerzmitteln.

Chronische Wunden


Der diabetische Fuß ist eine schlecht heilende chronische Wunde als Komplikation des Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Bei dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten kommt es zu Nervenschäden und die Empfindlichkeit in den Händen und Füßen nimmt ab. Deshalb werden kleine Wunden am Fuß meist nicht direkt wahrgenommen. Diese Wunden können aufgrund der Stoffwechselerkrankung und der einhergehenden Mangelversorgung des betroffenen Areals nicht richtig heilen; die Wunde wird chronisch. Damit eine Wundheilung stattfinden kann, steht eine gründliche Wundversorgung an erster Stelle.

Das Ulcus cruris wird auch als „offenes Bein“ bezeichnet. Es handelt sich um eine meist nässende Wunde, die sich unbehandelt chronifiziert. Meist liegt eine Grunderkrankung vor, wie etwa eine chronische venöse Insuffizienz, Diabetes mellitus, oder eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Auch hier gilt: eine rechtzeitig und korrekte Wundversorgung ist maßgeblich für eine gute Wundheilung.

Schmerzen am Bewegungsapparat


Schmerzen am Bewegungsapparat können akut, z. B. als Folge einer Verletzung auftreten oder chronisch sein. Hier ist erst einmal wichtig, die Ursache der Beschwerden abzuklären. Erkrankungen des Bewegungsapparates sind z. B. Tarsal- oder Karpaltunnelsyndrom, Bandscheibenvorfall oder Kreuzbandriss. Je nach Krankheit kann dann eine passende konservative Behandlungsmöglichkeit gefunden werden.


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