Orthopädie

Orthopädie


Die Teildisziplin Orthopädie befasst sich mit Fehlbildungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen.

Im folgenden Text erhalten Sie Einsicht über die Tätigkeitsfelder des orthopädischen Bereichs unserer Praxis Heide- Chirurgie Soltau.

Gelenk- und Rückenschmerzen


Gelenk- und Rückenschmerzen können diverse Ursachen haben, wie z. B. Verspannungen, Fehlstellungen oder Entzündungen. Insbesondere wenn weitere Symptome, etwa Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühle, auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann dann anhand einer umfassenden Diagnostik die Auslöser der Beschwerden identifizieren und behandeln. Neben einer eingehenden Anamnese und körperlichen Untersuchung spielen bildgebende Verfahren eine zentrale Rolle in der Diagnostik.

 Das Behandlungsspektrum in der Orthopädie ist weit und reicht von der Verschreibung von Schmerzmitteln, über Verordnung von Bewegungstherapie (Rückenschule oder Physiotherapie), bis hin zu operativen Verfahren. Welche Art von Behandlung angebracht ist, wird während eines Arztgespräches festgelegt.

Endoprothesen (Gelenkersatz)


Endoprothesen sind Implantate, die eine geschädigt Gelenkstruktur ersetzen sollen. Gelenke, die mit Hilfe der modernen Medizin ersetzt werden können, sind: Knie-, Schulter-, Ellenbogen-, Finger-, und Sprunggelenk. Wichtig bei jedem Gelenkersatz ist eine ausführliche Vorbehandlung. Dazu zählt nicht nur die körperliche Untersuchung, Anamnese und Blutentnahmen, sondern auch ein ausgiebiges Aufklärungsgespräch, um Ängste und Sorgen zu minimieren.

Nach erfolgreicher Operation und einem etwa zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt erfolgt die Nachbehandlung durch einen niedergelassenen Arzt. Mittels regelmäßiger Kontrollen wird sichergestellt, dass sich die Operationswunde und das Gelenk nicht entzündet haben und die Prothese noch fest einliegt (Röntgenverlaufskontrolle). Auch wird festgelegt, in welchem Maß das operierte Gelenk belastet werden darf.

Nachbehandlung von Knochenbrüchen und Gelenksverletzungen


Nach jedem operativen Eingriff ist die korrekte Nachbehandlung ausschlaggebend für eine vollständige Genesung. Auch bei Operationen nach Knochenbrüchen und Gelenksverletzungen sind Kontrolltermine beim Arzt und die Einhaltung gewisser Verhaltensregeln während der Heilungsphase sinnvoll. So können Komplikationen und Spätfolgen vermieden werden.

Gerne übernimmt Dr. Allgaier die Nachsorge und klärt Sie darüber auf, was Sie während der Zeit der Rehabilitation beachten sollten.

Behandlung von Knochendeformationen und – fehlstellungen


Angeborene oder erworbene Deformationen und Fehlstellungen der Knochen können Schmerzen bereiten und das alltägliche Leben einschränken. Die Ursachen der Erkrankungen, insbesondere die der Knochendeformationen, sind nicht immer eindeutig wissenschaftlich geklärt; dennoch gibt es Therapiemöglichkeiten. Beispielsweise kann im Falle eines gestörten Knochenwachstums durch Medikamente der Krankheitsverlauf verlangsamt werden. Eine operative Entfernung der Knochenwucherungen ist, bei einer Einschränkung der Bewegung oder wenn diese als ästhetisch störend empfunden werden, sinnvoll.

Bei Knochenfehlstellungen gilt das gleiche Prinzip. Hier kann jedoch, je nach betroffenem Bereich und Ausmaß, vor einer operativen Maßnahme die Fehlstellung zunächst mit orthopädischen Hilfsmitteln (Schienen oder Einlagen) behandelt werden.


Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne oder vereinbaren einen Termin über unseren online Terminkalender.